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Die nachfolgenden Texte haben wir für Ihre Pressearbeit bereitgestellt!

Infektionen der Lungen - Tuberkulose

Zusammenfassung (max. 700 Buchstaben inkl. Leerzeichen!!!)

„Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln“ lautet das Schwerpunktthema des diesjährigen 19. Deutschen Lungentages, der im September mit vielen bundesweiten Veranstaltungen informieren will. Die Infektionskrankheit „Tuberkulose“ steht dabei im Focus eines Videointerviews, dass der 1. Sprecher des Deutschen Lungentages, Prof. Dr med. Marek Lommatzsch, Rostock, mit dem Generalsekretär des Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose, Prof. Dr. med. Thorsten Bauer, Berlin, geführt hat. Das Video informiert über die Häufigkeit der Infektionskrankheit in Deutschland, frühe Symptome, Therapie und Möglichkeiten, sich vor einer Infektion zu schützen.

 

Langfassung

Tuberkulose ist in Deutschland mit ca. 4.000 Neuerkrankungen pro Jahr eine seltene Erkrankung. Durch die Flüchtlingsströme hat sich diese Zahl auf ca. 6.500 Neuerkrankungen erhöht. Die Früherkennung der Tuberkulose gestaltet sich schwierig, da es keine eindeutigen Frühsymptome gibt. Vielmehr schwelt die Infektion für die Betroffenen oft unbemerkt vor sich hin. Kardinalsymptome sind Fieber, Nachtschweiß und Gewichtsverlust.

 

In Deutschland ist die Tuberkulose gut behandelbar, soweit die Erreger auf die Standardtherapie mit Antibiotika, die über einen langen Zeitraum gegeben werden, ansprechen. In der Regel werden Patienten mit Tuberkulose nach der Diagnose drei Wochen lang isoliert. In dieser Zeit stellt sich heraus, ob es sich um eine ansteckungsfähige Tuberkulose handelt und ob die Erreger auf die eingeschlagene Therapie reagieren. Nach drei Wochen Therapie und nachgewiesener Empfindlichkeit der Erreger gegenüber der eingesetzten Antibiotikakombination, gelten die Patienten als nicht mehr ansteckend.

 

Multiresistente Tuberkuloseerreger, die nicht auf die Standardtherapie reagieren, spielen in Deutschland mit ca. 150 – 180 Fällen im vergangenen Jahr eine untergeordnete Rolle. Allerdings gibt es außerhalb Deutschlands Regionen, in den heute bereits jede vierte Neudiagnose nicht mehr mit den vorhandenen Standardtherapeutika behandelbar ist.

 

Die Erstinfektion mit Tuberkuloseerregern ist fast immer undramatisch. Erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn das Immunsystem schwächer wird, kann es bei Älteren oder Patienten mit Tumorerkrankungen oder HIV zum Wiederausbrechen der Tuberkulose mit schweren Verläufen kommen.

 

Tuberkulose wird durch Tröpfcheninfektionen weitergegeben. Einen sicheren Schutz vor Tuberkulose gibt es deshalb nicht. Entscheidend ist allerdings, wie lange man mit einem Tuberkulosepatienten in einem Raum verbringt. Mehr als vier bis acht Stunden sollten es nicht sein. Ausreichende Lüftung, etwa durch Öffnen der Fenster, kann das Infektionsrisiko vermindern.

 

Der Deutsche Lungentag ist eine jährlich fortlaufende Aktion mit folgenden Zielen:

  • Öffentliche Darstellung des Fachgebietes Atemwegs- und Lungenkrankheiten,
  • Förderung der Selbsterkennung entsprechender Symptome und Erkrankungen durch Betroffene,
  • Stärkung von Forschung und Lehre im Fachgebiet “Pneumologie”.

 

Bundesweite Veranstaltungen zum diesjährigen 19. Deutschen Lungentag finden im Zeitraum um den 17. September 2016 unter dem Motto "Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln" statt. Die Planung und Realisierung der Aktionen zum Deutschen Lungentag werden durch die Sektion „Deutscher Lungentag“ in der Deutschen Atemwegsliga e. V. koordiniert. Der Sektion „Deutscher Lungentag“ gehören folgende Organisationen an:

 

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie u. Beatmungsmedizin. e.V.

Deutsche Atemwegsliga e.V.

Deutsche Lungenstiftung e. V.

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie

Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e.V.

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst

Bundesverband der Pneumologen in Deutschland

Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Deutsche SauerstoffLiga LOT e.V.

 

Sprecher der Sektion Deutscher Lungentag ist Prof. Dr. M. Lommatzsch, stellvertretende Sprecherin ist Frau PD Dr. C. Lex

 

Organisatoren lokaler Veranstaltungen des Lungentages haben die Möglichkeit, das Video auf der Website ihrer Veranstaltung einzubetten und im Rahmen der Veranstaltung zu präsentieren.

 

Links

www.lungentag.de – Website des Deutschen Lungentages

https://vimeo.com/168818874 Videointerview

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Anzahl der Tuberkulose - Erkrankten steigt in Deutschland wieder

Der Deutsche Lungentag informiert: Anzahl der Tuberkulose-Erkrankten steigt in Deutschland wieder

 

Zusammenfassung

Anlässlich des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin berichtete das Robert-Koch-Institut über einen Anstieg der Tuberkulosefälle in Deutschland seit 2015. Dies erfordere ausführliche Information aller Beteiligten, nicht nur der Ärzte und Schwestern, sondern auch der breiten Bevölkerung. Der Deutsche Lungentag e. V. greift die Tuberkulose-Problematik anlässlich des diesjährigen Lungentags, der an vielen Orten Deutschlands in der Zeit um den 17. September 2016 stattfinden wird, mit dem Schwerpunkt „Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln“ auf.

 

Langfassung

Auf dem 57. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin im März 2016 in Leipzig spielte das Thema Infektionen eine wichtige Rolle. Unter anderem rückte die Tuberkulose, deren Inzidenz in Deutschland seit Jahren rückläufig war, wieder in den Fokus des Interesses. In einem außerordentlichen Symposium zum Thema „Medizinische Aspekte der Flüchtlingssituation“, welches auf reges Interesse der Kongressteilnehmer stieß, berichtete das Robert-Koch-Institut über aktuelle epidemiologische Daten zur Tuberkulose in Deutschland. Es wurde gezeigt, dass die Anzahl der Tuberkulosefälle in Deutschland seit 2015, vor allem im Zusammenhang mit dem Zustrom von Flüchtlingen, erstmals wieder ansteigt. Auf die Notwendigkeit einer besseren Tuberkulosekontrolle, unter anderem eine effektive frühe aktive Fallfindung, wurde nachdrücklich hingewiesen. Wichtig ist hierbei auch die ausführliche Information aller Beteiligten, nicht nur der Ärzte und Schwestern, sondern auch der breiten Bevölkerung, über die Möglichkeiten der Vorbeugung, die praktische Erkennung und die Behandlung der Tuberkulose.

 

Passend dazu lautet das Thema des diesjährigen Lungentages, der an vielen Orten Deutschlands in der Zeit um den 17. September 2016 stattfinden wird, „Infektionen der Atemwege: Vorbeugen, erkennen und behandeln“. Hierbei wird auch das aktuelle Thema Tuberkulose eine Rolle spielen. Auf der Internetseite des Lungentages wird begleitend ein Video mit aktuellen und allgemeinverständlichen Informationen zum Thema „Tuberkulose“ frei verfügbar veröffentlicht werden. Weiterführende aktuelle Informationen zur Tuberkulose finden sich im Internet auf den Seiten der Robert-Koch-Institutes (www.rki.de/tuberkulose) und des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (www.dzk-tuberkulose.de).

 

Die Planung und Realisierung der Aktionen zum Deutschen Lungentag werden durch die Sektion „Deutscher Lungentag“ in der Deutschen Atemwegsliga koordiniert. Der Sektion „Deutscher Lungentag“ gehören folgende Organisationen an:

 

Deutsche Gesellschaft für Pneumologie u. Beatmungsmedizin. e.V.

Deutsche Atemwegsliga e.V.

Deutsche Lungenstiftung e. V.

Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie

Arbeitsgemeinschaft Lungensport in Deutschland e.V.

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst

Bundesverband der Pneumologen in Deutschland

Patientenliga Atemwegserkrankungen e.V.

Deutsche SauerstoffLiga LOT e.V.

 

 

Prof. Dr. M. Lommatzsch

Sprecher des Deutschen Lungentages

 

PD Dr. C. Lex

Stellv. Sprecherin des Dt. Lungentages

 

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Aktion Allergiezeugen geht an den Start

Mit der „Aktion Allergiezeugen – Allergien haben viele Gesichter“ wollen die zwölf im Deutschen Lungentag zusammengeschlossenen Fach- und Patientenorganisationen auf die sich stetig verschlechternde Versorgung von Patienten mit Allergien aufmerksam machen. Unterstützt werden sie dabei von weiteren Allergieverbänden und ‑Organisationen.

Betroffene, Angehörige oder Freunde können dazu Fotos, die eine Allergie widerspiegeln, wie z. B. eine triefende Nase, ein Nahrungsmittel oder eine blühende Wiese anonym auf die Internetseite www.allergiezeugen.de hochladen. So entsteht im Laufe der Zeit im Internet ein Mosaikbild der vielfältigen Facetten allergischer Erkrankungen. Am Ende der Laufzeit der „Aktion Allergiezeugen“ steht ein Poster, das dem Bundesministerium für Gesundheit mit der Aufforderung zur Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung von Allergiepatienten überreicht werden soll. Danach werden Poster mit Links zu nützlichen Websites für Patienten mit Allergien zum Aushang in Arztpraxen, Apotheken oder Geschäftsstellen bereitgestellt.

Allergien werden in der Öffentlichkeit häufig als Bagatellerkrankungen eingestuft. Dabei wird übersehen, dass allergische Erkrankungen, wie z. B. allergisches Asthma oder Insektengiftallergien zu lebensbedrohlichen Zuständen führen können und dass Allergien die Lebensqualität der Betroffenen oft massiv beeinträchtigen. Dabei nimmt die Anzahl der Betroffen nimmt stetig zu. Aber es gibt immer weniger Arztpraxen, die allergologische Diagnostik und Therapie anbieten. Ärzteverbände, Fachorganisationen und Patientenorganisationen schlagen Alarm.

Links zur Aktion

www.allergiezeugen.de

www.facebook.com/Allergiezeugen

www.lungentag.de