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Rückblick auf die Zentralveranstaltung des 20. Lungentages in Göttingen:

Zentralveranstaltung zum 20. Dt. Lungentag

Rückblick auf die Zentralveranstaltung des 20. Lungentages in Göttingen:

Gemeinsamer Tag für Jung und Alt.

Priv. Doz. Dr. Christiane Lex

 

Zum 20. Geburtstag des Lungentages fand die Zentralveranstaltung dieses Jahr erstmals in Göttingen statt. Bei dem Lungentag handelt sich um einen gemeinsamen Tag der Patientenorganisationen und wissenschaftlichen Organisationen mit dem Ziel Menschen über aktuelle Erkenntnisse und Entwicklungen zum Thema Lunge zu informieren.

Veranstalter war die Universitätsmedizin Göttingen in Kooperation mit dem Lungentag. Das diesjährige Motto „Prävention: Besser Vorbeugen als Behandeln!“ gefiel der Tagungsleiterin PD Dr. Christiane Lex, stellvertretende Vorsitzende des deutschen Lungentages, als Kinder- und Jugendärztin besonders gut. Prävention muss früh anfangen, um effektiv zu sein!

Um den Lungentag herum wurde die Presse daher besonders auf ein zentrales Thema der Veranstaltung aufmerksam: Passivrauchen im Kindes- und Jugendalter. Hierzu war bereits im März des Jahres auf der Internetseite des Lungentages ein Video zur Aufklärung erschienen (www.lungentag.de). Dass Eltern, die nur auf dem „Balkon“ und nicht in der Wohnung rauchen, auch ihre Kinder gefährden, wurde in Tageszeitungen  und Online-Journalen wie „Welt“ und „Stern“ nochmals betont und erreichte so ein deutschlandweites großes Publikum. Auch der Mitteldeutsche Rundfunk sendete pünktlich am Morgen des Lungentages einen Beitrag zu diesem wichtigen Thema.

Ganz bewusst wurde als Veranstaltungsort nicht eine Klinik, sondern die alte Studentenmensa  am Wilhelmsplatz ausgewählt. Seit einem Jahr erstrahlt sie im neuen Glanz und lässt und bei vielen Bewohnern der Stadt und der  Umgebung Erinnerungen wach werden. So eröffnete auch der Göttinger Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, gleichzeitig auch Schirmherr der Zentralveranstaltung des Lungentages 2017, die Veranstaltung.

Prof. Criée, Vorsitzender der Atemwegsliga e.V., moderierte wundervoll den ersten Teil der Veranstaltung, der die wichtigsten Themen wie Allergieprävention, Infektionsprophylaxe und Raucherentwöhnung enthielt. Exzellente Referenten gaben den Teilnehmern einen guten Überblick zu diesen Themen und standen engagiert Rede und Antwort. Prof. Lommatzsch, Sektionssprecher des deutschen Lungentages, erklärte besonders unterhaltsam, wie Kühe und Gülle allergiepräventiv sein können. Eine besonders lebhafte Diskussion schloss sich dem Vortrag von Dr. Stachow, Chefarzt der Fachklinik Sylt an. Was ist das beste Klima für unsere Lunge? Da kam der ein oder andere Teilnehmer der Veranstaltung richtig ans Träumen….

Gleichzeitig zu den Vorträgen fand erstmals ein eigenes Vortrags- und Mitmachprogramm für Kinder und Jugendliche statt. Der interaktive Vortrag von Frau Dr. Schucht zum Thema “Wie funktioniert unsere Lunge?“ stimmte frühmorgens auf das Thema ein, danach startete der „Lungenparcours“, exzellent vorbereitet von den Praxisteams Dr. Feindt und Dr. Stengel. So wurden Filzkugeln in Tore gepustet oder Smarties in Höchstgeschwindigkeit aufgesogen um anschließend im Mund der Kinder zu verschwinden. Am Ende konnte ein fertig gestempelter Pass  in eine kleine Belohnung umgewandelt werden.

Tolle Preise wie Gutscheine in Spiel- und Buchläden gab es aber beim Gestaltungswettbewerb mit dem Motto „Frische Luft“ in den Klassenstufen 1 bis 4 und „Atemlos“  in den Klassenstufen 5-13 und so hatte die Jury alle Hände voll zu tun, die besten Bilder zu  prämieren. Bei der Preisverleihung gab es wahre Prachtexemplare zu bestaunen! Im REAL-Preiswettbewerb wurden von Frau Gadsoudi weitere Sachpreise verliehen, so dass auch die kleinen Kinder überglücklich nach Hause gingen. Einen Sonderpreis erhielten ältere Schüler eines Berufskollegs in Essen für ein Video über ihr eigenes Rauchverhalten.

Aber auch die Erwachsenen durften sich engagieren: Wer auf die häufigsten Antworten rund um Impfungen & Co. eine Antwort wusste, konnte zwei Eintrittskarten für das Abschlusskonzert des NDR2 Soundcheckfestivals am Abend gewinnen. Dort sang der bekannte Sänger Vincent Weiss sein neues Lied „Frische Luft“. Wenn das nicht zum Thema des Lungentages passte!

In den Pausen konnten sich die Teilnehmer mit Essen und Trinken stärken und sich bei den Patientenorganisationen, den Aktionsständen und den Hilfsmittelherstellern informieren. Philipp Gloch, Medizinstudent in der Organisation  „Aufklärung gegen Tabak e.V.“ zeigte z.B. den Besuchern, dass er mittels „Smokerstop App“ Schülern vors Auge führt, wie sie sich selbst nach 20 Jahren Rauchen im Gesicht verändern werden.   

Am Nachmittag fanden Workshops (z.B. Lungensport) und weitere Vorträge für Erwachsene mit chronischen Lungenerkrankungen wie COPD oder Asthma bronchiale statt, die reges Interesse beim Publikum weckten.

Insgesamt war der Lungentag in Göttingen eine erfolgreiche Veranstaltung und hat allen Beteiligten in der Durchführung viel Freude bereitet. 

weitere Berichte zum Lungentag 2017

Neues Video verfügbar!

Ein herzliches Dankeschön geht an die Schüler des Berufskolleg im Bildungspark Essen für das diesjährige Schulprojekt. Die Schüler haben zum Thema "Prävention" ein Video unter dem Motto "Nikotinsucht - Rauchverhalten von Schülern in einer Berufsschule" gedreht.

zum Video

Zentralveranstaltung 2017

Im Rahmen der Zentralveranstaltung sind Schüler und Schülerinnen der Klassen 1-13 eingeladen,
an einen Gestaltungswettbewerb teilzunehmen.

Rückblick: Gemeinsame Veranstaltung des Deutschen Zentrum für Lungenforschung und des Deutschen Lungentag am 25.03.2017

In diesem Jahr fand am Rande des DGP-Kongresses in Stuttgart 2017 eine große Patienten-Informations-Veranstaltung zum Thema „Aktuelles zu klinischen Studien in der Lungenforschung - Wie nützen sie den Patienten?“ statt. Es handelte sich um eine Premiere, da hier erstmals eine Patienten-Informationsveranstaltung gemeinsam vom Deutschen Lungentag, vom Deutschen Zentrum für Lungenforschung und vom Lungeninformationsdienst veranstaltet wurde. Dieses Konzept erwies sich als sehr fruchtbar und erfolgreich, da hier verschiedene Erfahrungen und Sichtweisen gebündelt und den Patienten dargelegt werden konnten.

Den Auftakt machte Prof. Welte aus Hannover mit einem kurzweiligen Vortrag zum Sinn und Ablauf klinischer Forschung und klinischer Studien. Er machte klar, dass wir den vielen Forschungen der letzten Jahrzehnte große Fortschritte in der Behandlung von Lungenerkrankungen zu verdanken haben, und dass wir weiterhin der klinischen Forschung bedürfen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Im zweiten Vortrag ging Prof. Vogelmeier aus Marburg, einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der COPD, konkret auf die aktuellen Therapiemöglichkeiten der COPD ein. Er verdeutlichte, welche großen Fortschritte die COPD-Therapie in den letzten Jahren gemacht hat. Er machte allerdings auch klar, dass viele Herausforderungen der Erkrankung noch ungelöst sind, und dass noch viele Aufgaben vor den Ärzten in der klinischen COPD-Forschung stehen. Prof. Kenn aus Berchtesgaden, der erste Professor Deutschlands für pneumologische Rehabilitation, führte im anschließenden Vortrag den Zuhörern die fundamentale Bedeutung von Rehabilitationsmaßnahmen bei Lungenerkrankungen vor Augen. Er wies darauf hin, dass hier nicht nur Quantität eine Rolle spielt, sondern dass auch die Qualität der Rehabilitationsmaßnahme und die spezifische Erfahrung des betreuenden Personals von wesentlicher Bedeutung für den Erfolg ist.

Nach der Kaffeepause sprach Prof. Reck aus Hamburg über die neuesten Entwicklungen in der Therapie des Bronchialkarzinoms. Hier haben sich durch die Ankunft der Tumor-Immuntherapie in der klinischen Praxis in den letzten Jahren völlig neue Horizonte der Krebstherapie aufgetan. Prof. Reck ist selber federführend bei vielen bahnbrechenden Tumor-Immuntherapie-Studien tätig gewesen, und konnte daher aus erster Hand von den Chancen, aber auch Risiken der Immuntherapie berichten. Er machte deutlich, dass wir nicht nur auf die Kosten der neuen Therapieformen schauen dürfen, sondern immer und zuallererst auch das Schicksal der Patienten im Auge haben müssen. Angesprochen auf die steigenden Therapie-Kosten moderner Krebstherapien sagte er: „Es ist nicht meine Aufgabe als Arzt, über Preise zu reden. Es ist meine Aufgabe, dem Patienten die bestmögliche Therapie zu geben“.  Im anschließenden Vortrag sprach Prof. Günther aus Gießen über die neuen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei der Behandlung der Lungenfibrose. Er legte dar, wie vielfältig das Spektrum der fibrosierenden Lungenerkrankungen ist, und welche aktuellen Therapie-Optionen für die Patienten zu Verfügung stehen. Besonders wies er aber darauf hin, dass  die Forschung auf diesem Gebiet derzeit große Fortschritte macht, und dass die Patienten in den nächsten Jahren neue Therapiemöglichkeiten für diese Erkrankungen erwarten dürfen. Im anschließenden Vortrag berichtete Prof. Lommatzsch aus Rostock über die aktuellen faszinierenden Behandlungsmöglichkeiten der Volkskrankheit Asthma. Insbesondere machte er klar, dass heutzutage schweres Asthma nicht mehr primär mit dem nebenwirkungsreichen Kortison bzw. Prednisolon (als Tablette oder Spritze) behandelt werden muss, da deutlich nebenwirkungsärmere Biologika, welche mindestens so effektiv wie Prednisolon sind, heute zur Verfügung stehen. Er kam in diesem Zusammenhang auf die Äußerungen von Prof. Reck zurück, und betonte auch für das Asthma, dass nicht der Preis, sondern das Wohl der Patienten im Vordergrund stehen sollte. Mit modernen Biologika lassen sich heute bei Patienten mit schwerem Asthma Erfolge erzielen, von denen wir vor einigen Jahren nur träumen konnten.

Das Publikum zeigte sich von den Vorträgen sehr angetan, und nutzte die Chance, mit den Experten zu diskutieren und Fragen zu stellen. Auch während der Kaffeepause und nach der Veranstaltung wurde viel diskutiert. Frau Koller vom Lungeninformationsdienst kündigte an, dass die Folien der Vorträge der Experten auf der Internetseite des Lungeninformationsdienstes für die Patienten zur Verfügung gestellt werden, damit auch Patienten, welche nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, zu den aktuellen Informationen gelangen können. Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass diese „Premiere“ sehr gelungen  war, und dass eine Wiederholung bei zukünftigen Kongressen angestrebt werden sollte.

 

Prof. Dr. Marek Lommatzsch

Sektionssprecher

Neues Video verfügbar!

Unter https://www.lungentag.de/videos.html steht ab sofort unser neues Video "Rauchen: Vorbeugung von Atemwegserkrankungen im Kindes- und Jugendalter" für Sie bereit.

Wenn Sie es für Ihre Veranstaltung zum Lungentag nutzen möchten, stellen wir Ihnen das Video gerne zur Verfügung.

Bitte senden Sie uns bei Bedarf eine Email an Lungentag@t-online.de

Tuberkulose

Die #Tuberkulose ist eine bakterielle #Atemwegsinfektion. Mit 4000 Neu-Infektionen pro Jahr zählt die Tuberkulose in Deutschland eher zu den seltenen Erkrankungen. Und dennoch handelt es sich um eine bedrohliche Krankheit, denn die Erstinfektion verläuft meist sehr diskret und wird von den Betroffenen kaum bemerkt. Erst, wenn das #Immunsystem geschwächt ist, kann sich der Verlauf dramatisch verschlechtern. In einem Beitrag und einem Video-Interview bei ‚Media Planet‘ können Sie sich umfassend informieren: http://bit.ly/2d0tnOV #Lungentag

1. Lungentag in Worms - Zentralveranstaltung des Deutschen Lungentags am 24.09.2016

Treffen Sie Experten und tauschen Sie sich mit Gleichgesinnten aus:

Im Tagungszentrum DAS WORMSER, Rathenaustr. 11, in Worms am Rhein erwartet die Besucher am 24. September von 9.30 bis 15.00 Uhr eine informative Veranstaltung mit

  • 5 Vorträgen namhafter Professoren

zur aktuellen Behandlung von COPD, Lungenemphysem und Asthma bronchiale.

Parallel zu den Vorträgen finden 5 praxisorientierte Workshops mit Experten zu folgenden Themen statt:

  • Husten
  • Inhalationstechniken
  • Lungensport, Atemphysiotherapie und Selbsthilfetechniken
  • Psyche und Leben mit Asthma und COPD
  • Selbsthilfe für sauerstoffpflichtige Patienten

Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten

Zu guter Letzt bietet die Tagung die Gelegenheit, um sich mit anderen betroffenen Patienten und Ihren Angehörigen zu treffen und Erfahrungen auszutauschen. Gleichzeitig werden kostenlos Lungenfunktionsmessungen, Allergieberatungen und andere Serviceleistungen angeboten. Ebenfalls kostenlos können die mobilen Sauerstofftanks aufgefüllt werden.

Der EINTRITT ist FREI.

Die 1. Lungentagung Worms ist die zentrale Veranstaltung des Deutschen Lungentages 2016. Schirmherrin ist die Deutsche Atemwegsliga e.V.

Organisator ist die Deutsche PatientenLiga Atemwegserkrankungen e.V. - DPLA
gemeinsam mit der AG Lungensport in Deutschland e.V.

Weitere Informationen (PDF):
Programm der 1. Lungentagung Worms

Präsentation zum Lungentag 2016

Ab sofort steht Ihnen folgende Präsentation für Ihren Lungentag zur Verfügung.

"Infektionen im Kindes und Jugendalter" 

Videointerview-News & Views zum Dt. Lungentag

Deutscher ‪#‎Lungentag: Lungenentzündungen
Lungenentzündungen sind vergleichsweise häufig vorkommende Erkrankungen der Lunge. Rund 200.000 Fälle von ‪#‎Lungenentzündung (‪#‎Pneumonie) werden jährlich in deutschen Krankenhäusern behandelt. Außerhalb der Kliniken bedürfen dreimal so viele Patienten (600.000) mit Lungenentzündungen einer Behandlung.
Typische Symptome der Infektionskrankheit ist der Husten. Allerdings ist Husten besonders in der kalten Jahreszeit häufig, so dass Husten allein noch nicht auf eine Lungenentzündung hindeuten muss. Kommt allerdings Fieber hinzu, sollte der Arzt konsultiert werden.
Wie es mit der Todesfallstatistik aussieht, wie Pneumonien behandelt werden und wie es um die Resistenzlage gegenüber Antibiotika steht, erfahren Sie in einen Videointerview des Deutschen Lungentages, dass Prof. Marek Lommatzsch, Rostock, mit Prof. Torsten Bauer von der Lungenklinik Heckeshorn in Berlin-Zehlendorf geführt hat: zum Videointerview

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Foto: iKomm

Neuer Pressetext verfügbar! Infektionen der Lungen - Tuberkulose

Ab sofort seht ein neuer Pressetext zur Verfügung: Infektionen der Lungen - Tuberkulose 

zum Download